Das Konzept der Angehörigen
- Die Angehörigengruppe bietet im Rahmen der Selbsthilfe die Möglichkeit, sich mit anderen Angehörigen von Suchtkranken über die Suchtthematik und die damit verbundenen Probleme auszutauschen.
- Ziel ist nicht die therapeutische Betreuung der Angehörigen, vielmehr die Kommunikation über dieses Thema bis hin zum regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch.
- Durch eine zielgerichtete Thematisierung der einzelnen Gruppensitzungen werden verschiedene Personenkreise unterschiedlich stark angesprochen und zur aktiven Mitarbeit angeregt.
- Die Moderation der Sitzungen erfolgt nicht ausschließlich durch den Gruppensprecher oder seinen Stellvertreter, sondern wird entsprechend des Themenkataloges auch auf andere Gruppenmitglieder oder auf geladene Gäste übertragen.
- Der speziellen Sensibilität der Thematik bewusst, basiert die Gruppenarbeit auf ein absolutes Vertrauen sowie Offenheit und Ehrlichkeit untereinander.
- Im Vordergrund steht die Würde des Menschen und seiner Persönlichkeit, so dass Diskriminierung etc. in der Gruppenarbeit nichts zu suchen haben.
- Ziel soll es sein, jedes einzelne Vereinsmitglied oder Nichtvereinsmitglied entsprechend seinen Möglichkeiten aktiv in die Gruppen- und Vereinsarbeit mit einzubeziehen.
- Weiterhin soll nach Möglichkeit auch ein reger Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit den Betroffenen stattfinden, nicht zuletzt um die Sicht des Betrachters auch um die Erfahrungen betroffener Angehöriger zu erweitern.
- Zur Gewährleistung fundierter fachlicher Kompetenz in der Vereinsarbeit wird eine "enge Zusammenarbeit mit den Krankenkassen sowie mit der CARITAS Berlin - Brandenburg", oder ähnliche Institution insbesondere durch den Vereinsvorstand, sichergestellt.